Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat heute die Analyse „Globale Trends der künstlichen Intelligenz und deren Implikationen für die Energiewirtschaft“ veröffentlicht. Darin werden weltweite Rahmenbedingungen von KI vorgestellt und untersucht. Aus den Beobachtungen leitet die dena fünf Empfehlungen für die deutsche Energiewende ab: Den zügigen Aufbau von energie- und ressourceneffizienter IT- Infrastruktur, den interdisziplinären Austausch über Datenherkunft und -verwendung, die Verzahnung von KI mit der Blockchain, eine Start-up-Offensive der Energiewirtschaft und ein öffentliches Dialogforum zur Akzeptanzerhöhung.

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung: „Künstliche Intelligenz durchdringt weltweit alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche. Es lohnt sich zu schauen, wie andere Nationen den großen politischen, gesellschaftlichen und technologischen Herausforderungen, die mit KI verbunden sind, begegnen. Daraus lassen sich wichtige Schlüsse für den deutschen Energiesektor ziehen – aus denen wiederum Innovations-Chancen entstehen.“ Die Analyse entstand im Rahmen des dena-Projekts „EnerKI – Einsatz künstlicher Intelligenz zur Optimierung des Energiesystems“ auf Basis einer Auswertung von über 100 Studien und Berichten. Betrachtet wurden jeweils die Dimensionen Politik und Gesellschaft, Forschung und Technologie sowie Wirtschaft der KI-Frontrunner USA, China, Europa und Israel. Aus der Analyse der dortigen Entwicklungen und Best-Practices kommt die dena zu fünf Empfehlungen für Deutschland: 1. Energieeffiziente IT-Infrastruktur und Software fördern Durch die Klimaproblematik steigt weltweit das Interesse, digitale Technologien für den Klimaschutz nutzbar zu machen. Mit dem prognostizierten Anstieg an globaler Rechenkapazität für KI-Anwendungen geht jedoch ein wachsender Energieverbrauch einher. Um diesen Widerspruch aufzulösen, muss energie- […]